Kontext

  Die Frage des Kontexts – Plädoyer für einen erweiterten Wissenschaftsbegriff


„Was wir „Wirklichkeit“ nennen, ist eine Funktion unserer Wahrnehmungen. Unsere Wahrnehmungen sind eine Funktion der Wahrnehmungsmethoden, die wir entwickelt haben. Wir sind unseren Wahrnehmungsmethoden zu nahe, um sie selbst objektiv beobachten zu können. So können wir nicht erkennen, wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren. Deshalb halten wir unsere individuellen Wirklichkeiten für die Wirklichkeit

Ron Smothermon


Alles, was wir wahrnehmen, ist ein individuelles und damit subjektives Konstrukt. Alles, was wir erleben, sehen, denken, aber auch messen (d. h., wofür wir Versuchsanordnungen entwickeln), interpretieren wir innerhalb eines von uns erschaffenen Kontexts. Da wir nicht wahrnehmen, dass wir wahrnehmen, halten wir unsere Wahrnehmungen für „die Wirklichkeit“ und den Interpretationsrahmen unseres Kontexts für „die Wahrheit“.

Die Quantenphysik hat gezeigt, dass der Beobachter das Ergebnis der Messungen beeinflusst. Dies geschieht nicht nur in der Quantenphysik, sondern überall dort, wo der menschliche Faktor in irgendeiner Weise zum Tragen kommt. D. h. auch überall dort, wo wir messen oder interpretieren. Doppel-Blind-Studien z. B. sind überhaupt erst deshalb entwickelt worden, weil festgestellt wurde, dass sowohl die Erwartung des Probanden als auch die Erwartungen des Untersuchenden das Messergebnis verändern.

Es gibt neurophysiologische, soziale und individuelle Filter, die den jeweiligen Kontext des individuellen Interpretationsrahmens für unsere Wahrnehmungen bilden. Ron Smothermon liefert ein sehr eindrückliches Beispiel hierfür:
„Beispielsweise gibt es eine Reihe von Gegenständen, die Du als „Stuhl“ erkennen würdest. Einige von denen unterscheiden sich erheblich von anderen Gegenständen, die Du auch als „Stuhl“ erkennen würdest. Jedes Ding mit einer niedrigen horizontalen Fläche, das stabil genug ist, eine Person zu tragen, passt grob in den Kontext für „Stuhl“, den wir „Stuhl-heit“ nennen können.
Du hast tausende solcher Kontexte, um Deine sinnlichen Eindrücke zu ordnen. Der Kontext „Stuhl-heit“ eignet sich vortrefflich als Demonstrationsbeispiel dafür. Wenn Du ein Ding siehst, das Du für einen Stuhl hältst, dann hältst Du es nur deswegen für einen Stuhl, weil es in Deinen Kontext der „Stuhl-heit“ hineinpasst.
Es gibt Menschen auf der Welt, beispielsweise die Buschmänner in Afrika, die diesen Kontext nicht haben. Wenn Du denen etwas anbietest, was Du einen hölzernen Stuhl nennst, dann würden sie „Feuerholz“ denken und ihn verbrennen, weil er in ihren Kontext namens „Feuerholz-heit“ hineinpasst.“

Die zeitgenössische Wissenschaft meint, einen objektiven Blick auf das Universum und seine Gesetze zu werfen, auch wenn sie dafür zahlreiche nicht erklärbare Phänomene (wie z. B. Telepathie, Biolocation, Levitation etc.) ignorieren muss, weil sie mit den herkömmlichen, anerkannten Methoden nicht erfasst oder erklärt werden können. D. h., was nicht in den vorherrschenden, anerkannten Kontext passt, wird vernachlässigt. Inzwischen ist die Anzahl der Phänomene, die mit den herkömmlichen Lehrmeinungen nicht erklärt werden kann, jedoch so groß, dass anerkannt werden muss, dass der bestehende Kontext zu eng gefasst bzw. falsch definiert ist und um neue Faktoren erweitert werden müsste, die es möglich machen, auch bisher unerklärliche Phänomene zu erklären und zu verstehen. Ein wichtiger Faktor, der hierfür in Frage käme, ist das menschliche Bewusstsein.

Innerhalb des Systems der Wahrnehmung aus dem menschlichen Bewusstsein heraus bemühen sich die gegenwärtigen Wissenschaftsbereiche, eine objektive Beschreibung und Erklärung des Universums zu schaffen, bei denen der Faktor des menschlichen Bewusstseins ausgeklammert wird – ein Paradoxon. Würden Amöben ein umfassendes Weltbild verfassen, geschähe dies aus der Perspektive von Lebewesen, die in Flüssigkeiten leben (die Vorstellung von einem Leben an Land oder Sauerstoffatmung würde also nicht in das Weltbild mit einfliessen, da diese Bereiche nicht wahrgenommen werden), die sich durch Zellteilung ungeschlechtlich vermehren und die keine festen Körperbegrenzungen haben. Ihr Weltbild, ihre „objektive“ Beschreibung des Universums würden sich ganz sicher deutlich von dem menschlicher Wissenschaftler unterscheiden.

Dass das Universum holographisch aufgebaut ist, wird mittlerweile auch von der herrschenden Lehrmeinung zunehmend anerkannt. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass der Kontext verfälscht wird, sobald wir einzelne Teile aus dem Gesamtbild entfernen. Ignorieren wir nur einen einzigen Faktor, verlassen wir die holographische Darstellung und erhalten ein lineares, begrenztes und nicht-objektives, nicht-umfassendes Modell, aber keine vollständige Beschreibung des Ganzen. Dies hat zur Konsequenz, dass wir alles immer nur innerhalb eine beschränkten Kontexts erfahren und beschreiben können werden – also ist letztlich auch keine der „anerkannten Wissenschaften“ dazu in der Lage, objektive Beschreibungen des Universums und der darin geltenden Gesetze zu geben. Es ist bekannt, dass nicht-lineare Systeme anderen Gesetzen folgen als lineare Systeme („Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“). Der Versuch, ein nicht-lineares System innerhalb eines linearen Kontexts zu erfassen, kann nicht funktionieren – aber genau das ist die Basis des gegenwärtigen wissenschaftlichen Ansatzes.

Gerhard Roth, ein deutscher Biologe und Hirnforscher, beschreibt den Umstand so, dass die „Wirklichkeit" von unserem Gehirn konstruiert werde, gleichzeitig sei uns aber nur diese vom Gehirn konstruierte Wirklichkeit erfahrbar.

Michael Talbot drückt das folgendermaßen aus:
„Der verblüffendste Aspekt von Pribrams holographischen Modell des Gehirns ist, was passiert, wenn man es mit Bohms Theorie kombiniert. Wenn die Greifbarkeit dieser Welt bloß eine zweite Realität ist und das, was wirklich da ist, eine Ansammlung von Frequenzen ist und wenn selbst das Gehirn ein Hologramm ist, dass bestimmte Frequenzen aus dieser Ansammlung wählt und sie mathematisch in sensorische Reize umwandelt, was wird dann aus der objektiven Realität? Einfach ausgedrückt, hört sie auf zu existieren.“

David Bohm, einer der Begründer der Vorstellung eines holographischen Universums, geht grundsätzlich davon aus, dass unsere Vorstellungen von Getrenntheit der beiden Teilchen (bzw. aller Teilchen im Universum) eine Illusion ist. Auf einer tieferen Realitätsebene seien alle Partikel keine individuelle Einheiten, sondern Ausdehnungen ein und desselben fundamentalen Etwas. Jeder Versuch einer Selektion, eines Entweder-Oder, ist damit ein Konstrukt und keine reale, objektive Erkenntnis. Talbot schreibt:
„Wir können uns als Körper begreifen, die sich im Raum bewegen. Oder als ein Gewirr von Interferenzmustern, die im gesamten kosmischen Hologramm verhüllt sind. Bohm hält die zweite Ansicht für die zutreffendere, denn die Vorstellung, dass wir uns als ein holographisches Gehirn oder Geistwesen auffassen, das ein holographisches Universum betrachtet, ist wiederum eine Abstraktion, ein Versuch, zwei Dinge voneinander zu trennen, die letztlich nicht getrennt werden können.“

In Russland haben sich verschiedene Wissenschaftsbereiche auf einer anderen Grundlage, sprich: innerhalb eines anderen Kontexts entwickelt als im Westen. Die historische Entwicklung ermöglichte eine weniger strikte Trennung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, die sich, wie wir oben gesehen haben, nicht wirklich trennen lassen, auch wenn wir Dinge, die „innerhalb von uns“ geschehen anders wahrnehmen als Dinge, die „außerhalb von uns“ geschehen. Beides sind Abstraktionen, die nur zu Modellen der Realität, aber nicht zu einem Erkennen der Realität selbst führen.

Bei uns im Westen wird nicht nur deutlich zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, sondern auch zwischen Wissenschaft und Esoterik streng getrennt. Alles, was wissenschaftlich (noch) nicht erfassbar ist, wird dem Bereich Esoterik zugeordnet, so als seien die Phänomene an sich nicht mehr existent, wenn für sie nur „esoterische“ Erklärungen gefunden werden können. Wobei der Begriff „esoterisch“ meist herabwürdigend verwendet wird, unter gänzlicher Vernachlässigung der ursprünglichen Wortbedeutung, „nur für einen ausgesuchten Kreis besonders Begabter oder Würdiger („Eingeweihter“) bestimmt“, nach der „esoterisches Wissen“ exklusives und fortgeschrittenes Wissen ausdrückte. Während bei uns die historische Entwicklung (Inquisition, Hexenverbrennungen) dazu führte, dass viel Wissen unterdrückt wurde und verloren ging, ist die Entwicklung in Russland konstanter verlaufen und hatte damit eine größere Chance eines einander befruchtenden Miteinanders der wissenschaftlichen Teilbereiche. Einer der Hauptzweige der russischen wissenschaftlichen Ansätze bezieht sich auf Wladimir Iwanowitsch Wernadski. Wernadski, ein russischer Geologe, Mineraloge und Begründer der Biogeochemie war eine der führenden intellektuellen Figuren im Russland des 20. Jahrhunderts und prägte als einer der Begründer der Ökologie auch im Westen das Konzept der „Biosphäre“. Wernadsky baute sein Konzept u. a. auf den Grundlagen von Forschern wie Lamarck, Humboldt und Dokutschajew auf.

Alexander von Humboldt war der erste Wissenschaftler, der die Erde als Ganzes betrachtete. Er veröffentlichte zwischen 1845 und 1862 ein fünfbändiges Werk, das er „Kosmos“ nannte und in dem er mit einem damals schon sehr ungewöhnlichen transdisziplinärem Wissenschaftsverständnis Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften verband. Ein weiterer Wegbereiter für Wernadskys Ansatz war der österreichische Geologe Eduard Suess. Dieser führte 1883 in seinem Buch „Das Antlitz der Erde“ neben den Begriffen „Lithosphäre“ und „Hydrosphäre“ erstmals auch den Begriff der „Biosphäre“ ein. Nach Wernadskys Ansicht spielt die Biosphäre zwischen Kosmos und Atmosphäre einerseits und Hydrosphäre und Lithosphäre andererseits eine Schlüsselrolle, wobei alles Leben in planetare und kosmische Zusammenhänge eingebunden sei. Er nahm damit den grundlegenden ökologischen Lehrsatz vorweg, dass „alles mit allem verknüpft“ sei, der 1971 von Barry Commoner als „erstes Gesetz der Ökologie“ aufgestellt wurde.

Auch wenn zu Wernadskys Zeit die entsprechenden Begriffe noch nicht existierten, ist in seinem Werk im Wesentlichen die die fundamentale Erkenntnis der späteren Gaia-Theorie enthalten, dass die gesamte Biosphäre ein kybernetisches System ist, das die Eigenschaft der Selbstregulation (Homöostase) besitzt. Er sprach u. a. von der „Geordnetheit der Biosphäre“ und betrachtete die Existenz des Ozonschildes über der Biosphäre, das die für unser Leben schädliche UV-Strahlung absorbiert, als einen Ausdruck dieser „Geordnetheit“. Die Erkenntnis, dass die Zusammensetzung der Gashülle um unseren Planeten herum vollständig durch unser Leben auf der Erde reguliert wird, war der Ausgangspunkt für die Mitte der 60er Jahre von James Lovelock und Lynn Margulis entwickelte Gaia-Theorie, die besagt, dass die Erde, insbesondere die Erdoberfläche einschliesslich der gesamten Biosphäre als ein lebender Organismus betrachtet werden sollte (tatsächlich transformiert der Mensch nicht nur sein direktes Umfeld, sondern den ganzen Planeten). Lynn Margulis schreibt:
“Wernadsky hat für den Raum geleistet, was Darwin für die Zeit getan hat: Während Darwin dokumentierte, dass alles Leben von einem entfernten Urahnen abstammt, zeigte Wernadsky, dass alles Leben einen stofflich einheitlichen Raum einnimmt, die Biosphäre.“
Lovelock beschäftigte sich jahrelang mit der Erforschung der von Wernadsky beschriebenen Biosphäre und damit, wie diese im Lauf der Erdgeschichte die Atmosphäre verändert hat. Lovelock schloss aus der Summe seiner Forschungen, dass dieses Phänomen nur verständlich sei, wenn der Planet als ein einziger lebender Organismus angesehen werde.

Wernadsky erkannte bereits 1926 beim Schreiben seines Buchs „Biosphäre“, dass Lebenserscheinungen nicht nur auf rein materieller oder energetischer Ebene zu erfassen sind: „Der lebende Organismus der Biosphäre muss jetzt empirisch als ein spezieller Körper studiert werden, der nicht völlig auf bekannte physikalisch-chemische Systeme reduziert werden kann“.
Er ging davon aus, dass Wissenschaftler eine Tages das Konzept der lebenden Materie um zusätzliche Faktoren erweitern würde und schlug bereits damals „Information“ als einen dieser grundlegenden Faktoren vor. Marco Bishof schreibt:
„Wernadskij wies auch darauf hin, dass in den Regulations-Zusammenhängen, in die die Biosphäre eingebunden ist, elektromagnetische Felder eine zentrale Rolle spielen. Alles Leben auf der Erde ist von der elektromagnetischen Strahlungsumwelt geprägt. Damit legte er die Grundlage für eine ganzheitliche Theorie der Rolle bioelektromagnetischer Felder in Lebewesen.“

Wernadsky entwickelte um 1922 zusammen mit dem französischen Philosophen und Mathematiker Edouard Le Roy und mit dem Jesuiten, Geologen und Paläontologen Pierre Teilhard de Chardin das Konzept der „Noosphäre“, das eine untrennbare Verbindung zwischen dem menschlichen Geist bzw. Bewusstsein und dem gesamten Kosmos herstellt; heute würde man das Konzept vermutlich als „Bewusstseinsfeld“ beschreiben.

Sowohl Wernadsky als auch Teilhard de Chardin sahen die gesamte Evolution des Universums als einen zielgerichteten Prozess an, dessen Ziel (das Teilhard de Chardin „Omegapunkt“ nannte, nach der Bibelstelle Offenbarung 22,13 "Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.") die Entwicklung intelligenten Lebens war und der den Höhepunkt im Menschen erreicht. Nach Teilhard de Chardin würde das individuelle Bewusstsein der einzelnen menschlichen Individuen sich schließlich durch globale Kommunikation und Kooperation zu einem einzigen planetaren Bewusstsein vereinigen. Er bezeichnet diese Entwicklung eines übermenschlichen Super-Organismus die „Planetisierung des Menschen“, wobei dieses neue gemeinsame Bewusstsein der Menschheit keine Rückkehr zu einem primitiven Gruppenbewusstsein des frühen Menschen darstellt, sondern die Entwicklung eines „überpersönlichen Bewusstseins“.

Wernadskys Konzept der Noosphäre unterscheidet sich teilweise von dem Teilhard de Chardins. Bischof schreibt jedoch:
„Oft wird ja angenommen, dass nur Teilhard in der Noosphäre eine Art Feld gesehen hat, das sich durch die Geistestätigkeit der Menschheit entwickelt, während die Noosphäre für Wernadskij nur in der Umwandlung der materiellen biosphärischen Prozesse durch die menschliche Tätigkeit und im Interesse der denkenden Menschheit bestanden habe. Es ist bekannt, dass Wernadskij eine ganzheitliche, interdisziplinäre Wissenschaft zu entwickeln suchte, in der auch Intuition und Spekulation ihren legitimen Platz haben sollten (Bailes 1990). Wie der vor kurzem bekannt gewordene Hintergrund von Wernadskijs Noosphäre-Konzept zeigt, war jedoch auch seine Motivation als Mensch und auch als Wissenschaftler letztlich, viel mehr als das in seinen wissenschaftlichen Schriften zum Ausdruck kommt, nicht nur eine ganzheitliche, sondern deutlich eine spirituelle, wenn er dies auch, vor allem unter der kommunistischen Herrschaft, nicht allzusehr in den Vordergrund rücken durfte und in seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen nur indirekt zum Ausdruck gebracht hat.“

Vor Wernadskys Ansatz wird noch deutlicher, dass das menschliche Bewusstsein kein Faktor ist, der in unserem Versuch einer wissenschaftlichen Kartographierung des Universums außer Acht gelassen werden kann; nach Wernadskys ist unser Bewusstsein nicht nur ein Teil, sondern Ursache aller Phänomene, die uns umgeben. Der Widerspruch, dass wir Teil dessen sind, was wir jenseits von uns zu beschreiben versuchen, ist von keinem der anerkannten Wissenschaftszweige gelöst worden.

Paul Davies, ein zeitgenössische Autor, formuliert das Paradoxon wie folgt:
„Die Naturwissenschaft kann die Welt erklären, aber dann müssen wir einer Erklärung der Wissenschaft selbst geben. Die Gesetze, die für die spontane Evolution des Universums sorgen, sind wahrscheinlich in Übereinstimmung mit einem sehr cleveren Plan gemacht worden, und die Physik ist ein Teil dieses Plans, das Universum muss ein endgültiges Ziel haben, und die gesamte Menge der existierenden Daten in der gegenwärtigen Physik beweist klar, dass dieses Ziel auch unsere Existenz mit einschliesst.“

Wernadsky ist also einer der Begründer eines Wissenschaftsverständnisses, in dem ausdrücklich nicht nur das menschliche Bewusstsein, sondern auch Intuition und Spekulation ihre Berechtigung haben. Vor dem von ihm skizzierten und inzwischen von vielen Forschern bestätigten erweiterten Auffassungsrahmen der untrennbaren Verbindung des Menschen und seines Bewusstseins (und all seinen Ausprägungen) mit dem gesamten Planeten und dem Kosmos überhaupt wird klar, dass unser bisheriger Kontext zu eng gefasst ist, um die uns umgebenden und gleichzeitig mit einschliessenden Phänomene auch nur annähernd zu erfassen.

Nach Wernadsky „ist die naturwissenschaftliche Krise die Hauptursache für den nahenden Untergang der Menschheit des Planeten“. Um Lösungen für dringend anstehende globale Probleme zu finden, müssen wir dringend einen tragfähigen, erweiterten Kontext für wissenschaftliches Arbeiten schaffen – unter Einbeziehung der gesamten Möglichkeiten des menschlichen Bewusstseins.


(Dies ist ein ungekürztes Kapitel aus dem Buch “Das Bioenergiefeld des Menschen”.Sämtliche Quellenangaben und Anmerkungen sind dort aufgeführt).


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