Hintergründe

„Woraus ist Dein Körper gemacht?                         Aus Geweben und Organen.
Woraus sind Gewebe und Organe gemacht?             Aus Zellen.
Woraus sind Zellen gemacht?                                Aus Molekülen.
Woraus sind Moleküle gemacht?                            Aus Atomen.
Woraus sind Atome gemacht?                               Aus subatomaren Teilchen.
Woraus sind subatomare Teilchen gemacht?           Aus Energie? Nein.
Sie sind nicht aus Energie gemacht; sie sind Energie.“
                                                              
                                                                                       David Cameron

René Descartes hat das Universum und alles darin, auch den Menschen, mit einer Maschine gleichgesetzt. Alles funktioniert im Bestfall wie ein Uhrwerk, und durch Zerlegen des Gesamten in immer kleinere Einzelteile meinte man lange, hinter den Sinn und die Funktionsweise des Ganzen zu kommen.

Die Quantenphysik hat jedoch gezeigt, dass das Universum nicht aus festen Teilen besteht, sondern letztlich aus Schwingungen. Alles ist Energie. Auch wir Menschen sind nichts anderes als verlangsamte oder verdichtete Energie; oder, wie der Physiker David Bohm es formulierte: Materie könne als „kondensiertes oder gefrorenes Licht“ betrachtet werden. Würde man den Menschen wirklich zu “fester Materie” komprimieren, d. h. den Abstand zwischen Atomkern und den umgebenden Elektronenwolken entfernen, erhielte man ein Teilchen, da etwa so gross wäre wie ein Stecknadelkopf.

Heraklit sagte: “Alles fliesst.” Heute würde man eher sagen: “Alles schwingt”. Eine der zentralen Erkenntnisse der Quantenphysik ist, dass Teilchen zugleich Wellen sind und umgekehrt. Konkret heisst das: Teilchen, die sich lokal, also konkret manifestieren, sind gleichzeitig auch nicht-lokale Wellen bzw. Schwingungen. Hier kommt ein wichtiger, nicht-objektiver Faktor ins Spiel: der Betrachter. Unsere Intention beim Betrachten des Experiments entscheidet darüber, in welcher Form wir das Teilchen erleben. Erwarten wir, ein Teilchen zu sehen, sehen wir ein Teilchen. Wollen wir eine Welle beobachten, wird die Versuchsanordnung eine Welle aufzeichnen. Ohne Beobachter bleibt das Teilchen in einer Art “Möglichkeitszustand”.
Auch wir sind Energie. Auch wir sind Quantenobjekte. Auch wir sind Teilchen und Wellen zugleich.

Und schon befinden wir uns in einem Bereich, der unser Vorstellungsvermögen sprengt. Genauso, wenn es um die Vorstellung eines vieldimensionalen Universums geht. Oder können Sie sich vorstellen, wie die 10te Dimension aussieht? Einstein hatte bereits die Zeit als 4. Dimension eingeführt; Physiker gehen inzwischen davon aus, dass es noch sehr viele weitere Dimensionen gibt und dass wir in einem multidimensionalen Universum leben. Dennoch halten wir das, was wir in unseren drei Dimensionen zu erleben meinen, für die Realität.

Realität als solche gibt es nicht. Unser Gehirn interpretiert nur einen Bruchteil aller eintreffenden Informationen, und das auf sehr subjektive und individuelle Art und Weise. Kurz: Die Welt ist nicht so, wie wir sie sehen; wir sind nicht so, wie wir es gewohnt sind, uns wahrzunehmen, und das Universum funktioniert nach völlig anderen Gesetzen als bisher angenommen (nämlich denen eines gut funktionierenden, unveränderlichen Uhrwerks). Damit sind wir aber schon bei der guten Nachricht: Es gibt tatsächlich universelle Gesetze, und es gibt einen Faktor, genauer: ein mächtiges Werkzeug, mit dem jeder von uns darauf Einfluss nehmen kann: Unser Bewusstsein, bzw. unsere Intention.


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